I K S V

Interquartilsabstand

Abkürzung: IQR. Englisch: Interquartile Range. Streuungsschätzer. Beschreibt die Differenz zwischen dem 75%- (Q3) und dem 25%-Quantil (Q1), also den Bereich, in dem sich die mittleren 50 % der Stichprobenwerte befinden.  

Kovarianz

Dimensionsloses und damit nicht interpretierbares Maß, das quantifiziert wie zwei Variablen zusammen variieren. Sie misst also die gegenseitige Abhängigkeit zweier Größen. Ergibt durch die Standardisierung mit dem Produkt der Standardabweichungen beider Variablen den interpretierbaren Pearson-Korrelationskoeffizienten.

Spannweite

Englisch: Range. Streuungsschätzer. Beschreibt die Differenz zwischen Maximum und Minimum der Stichprobendaten.

Standardabweichung

Streuungsschätzer. Beschreibt die durchschnittliche Streuung der einzelnen Ausprägungen um den beobachteten Mittelwert. Berechnet sich als Wurzel aus der Varianz. Wird meist durch s für die empirische Standardabweichung einer Stichprobe als Schätzer für die tatsächliche Standardabweichung σ einer theoretischen Verteilungen (z. B. Grundgesamtheit) bezeichnet.

Standardfehler

Streuungsschätzer. Beschreibt die Streuung der Schätzung selbst. Er quantifiziert die geschätzte Abweichung des Schätzwerts auf Basis der Stichprobendaten vom tatsächlich anvisierten Parameter der Grundgesamtheit. Der Standardfehler ist abhängig von der geschätzten Standardabweichung und dem Stichprobenumfang. Je kleiner der Standardfehler, desto präziser die Schätzung.

Streuungsschätzer

Geben Information über die Variabilität der Werte in der Stichprobe. Sie helfen dabei, einen Punktschätzer einzuordnen.

Varianz

Streuungsschätzer. Berechnet sich aus der Summe der quadrierten Abweichungen der Messwerte einer Verteilung um den Mittelwert herum im Verhältnis zum Stichprobenumfang oder als quadrierte Standardabweichung. Wird meist durch für Stichproben und durch für theoretische Verteilungen (z. B. Grundgesamtheit) bezeichnet.